Meschede kann mehr

Betreuung von Kindern allein erziehender Mütter und Väter

Antrag der SPD-Fraktion

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

vor mehr als einem Jahr wurde der von der SPD-Fraktion am 18.01.2000 eingebrachte Antrag zu einem Bündnis für Arbeit mit dem Schwerpunkt der Betreuungssituation von allein erziehenden Müttern und Vätern und deren Einbeziehung in den Arbeitsmarkt von der Ratsmehrheit abgelehnt.

Eine Begründung u.a. war, dass sich der zuständige Fachausschuss unverzüglich mit der Thematik unter Hinzuziehung der zuständigen Organisationen befassen werde.
Die SPD-Fraktion stellt nach nunmehr einem Jahr mit Bedauern und deutlicher Kritik fest, dass in dieser Hinsicht nichts geschehen ist.

Wir stellen daher den Antrag, dass sich der zuständige Fachausschuss ( Gleichstellung, Familie und Soziales ) in seiner nächsten Sitzung unter dem Tagesordnungspunkt:
Betreuungssituation von allein erziehenden Vätern und Müttern und deren Einbeziehung in den Arbeitsmarkt mit der Betreuungssituation in der Stadt Meschede befasst.

Aus sehr vielen Gesprächen mit Betroffenen, mit dem Arbeitsamt und Bildungseinrichtungen wissen wir, dass die Aufnahme in den ersten und zweiten Arbeitsmarkt sehr oft – insbesondere bei Frauen – an fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten für ihre Kinder scheitert.

Es ist an der Zeit, dass hier die Stadt Meschede die Initiative ergreift. Nach Auffassung der SPD-Fraktion muss eine moderne Familien- und Arbeitsmarktpolitik auch von einer Kommune geleistet werden bzw. die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. Dies wird sich auch finanziell niederschlagen. Ein „weiter so“ darf es nicht geben. Zu der von uns beantragten Thematik ist unbedingt der gesamte Sach- und Fachverstand von außen mit einzubeziehen und zu der Sitzung einzuladen.

29. Mai 2001 – 9:11 Uhr Ratsfraktion
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