Meschede kann mehr

Bündnis für Arbeit und Ausbildung in Meschede, hier: Betreuung von Kindern allein erziehender Mütter und Väter

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

ein großes Problem ist die Wiedereingliederung von Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfängern in den Arbeitsmarkt.

Sehr oft scheitert die Aufnahme in den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt insbesondere bei Frauen an der fehlenden Unterbringungsmöglichkeit für die Kinder. Es ist unserer Meinung nach dringend notwendig, hier Abhilfe zu schaffen, damit der betroffene Personenkreis ohne Sorgen im ersten und zweiten Arbeitsmarkt tätig werden kann.

Auch unter finanziellen Gesichtspunkten rechnet sich zum Beispiel eine städtische Investition in einen Kinderhort, wenn wir genügend Frauen in Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen oder in den ersten Arbeitsmarkt unterbringen können. Der Bedarf ist da.

Die SPD-Fraktion beantragt daher:
Die Einrichtung eines Bündnisses für Arbeit und Ausbildung in Meschede.

Diese Gremium, unter Beteiligung aller relevanten Gruppen, Vereine und Institutionen (Weiterbildungsträger, Gewerkschaften, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Arbeitgeberverbände, Schulen, Gesamthochschule, Sozialverbände, Arbeitsamt, Kirchen, Rat und Verwaltung) sollte sich – offen für weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer und öffentlich tagend – in einem ersten Schritt mit der Frage der Betreuung von Kindern in unserer Stadt beschäftigen.

Die letzte Entscheidung obliegt natürlich dem Rat der Stadt Meschede. In weiteren Schritten, so unser Vorschlag, sollte sich dieses Gremium Fragen der Arbeit und Ausbildung in unserer Stadt widmen.

18. Januar 2000 – 20:10 Uhr Ratsfraktion
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