Meschede kann mehr

Die Batterie – das unbekannte Wesen: Ortsverein Meschede setzt sich für Kennzeichnungspflicht von Batterien ein

Mit einem Antrag zur Kennzeichnungspflicht von Batterien will der Ortsverein Meschede den Handel ein wenig verbraucherfreundlicher machen. „Es hat mich schon immer geärgert, dass ich beim Kauf von Batterien die Katze im Sack kaufe. Niemand will mir sagen, wieviel Energie wirklich drin ist.“, schimpft SPD-Vorstandsmitglied Kornelius Kuhlmann. Bei jedem Käse gebe es Angaben über Menge und Preis je Kilogramm auf der Verpackung. Und im Gegensatz zu Akkus erfährt man über Batterien das Entscheidende eben nicht. Wie lange hält der Duracell-Hase durch, wie lange der Rauchmelder, die Modell-Fernsteuerung, oder die Not-Taschenlampe im Keller beim Sicherungskasten?

Kornelius Kuhlmann schreckt es auch nicht ab, dass dieses Verbraucher-Problem wirksam nur in Europa gelöst werden kann. Der Vorstand der Sauerland-SPD hat bereits Zustimmung signalisiert und versprochen, das Thema umgehend beim Landesparteitag auf die Tagesordnung zu bringen. Und auch Europa-Abgeordnete Birgit Sippel zeigte sich erfreut über den Vorstoß: Der Antrag werfe tatsächlich Licht auf eine bisher vernachlässigte Problematik und gebe einen guten Impuls für die im nächsten Jahr anstehende Revision der Batterie-Richtlinie.

19. Juni 2016 – 19:16 Uhr Ortsverein Meschede Stadtverband
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