Meschede kann mehr

Fahrradgaragen für den Ruhrtalradweg

Kornelius Kuhlmann

Kornelius Kuhlmann

Der Stadtverband der Mescheder Sozialdemokraten schlägt die Anschaffung von Fahrradgaragen zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Ruhrtalradweges in Meschede vor.

An den Vorsitzenden des Ausschusses der Touristischen Arbeitsgemeinschaft:

Vorschlag zur Förderung der Attraktivität des Ruhrtalradweges in Meschede

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
viele Aktivitäten sind zu beobachten, die alle zum Ziel haben, die touristische Attraktivität der Region und speziell unserer eigenen Gemeinden zu stärken. TAG, Regionale 2013 und Marke Südwestfalen sind nur einige markante Beispiele dafür. Sie alle haben sich vorgenommen, Reisende zum Verweilen einzuladen. Mit meinem Vorschlag möchten wir dazu einen weiteren Beitrag leisten.

Der Ruhrtalradweg zieht immer mehr begeisterte Fahrradfahrer an. Meist starten sie an der Ruhrquelle bei Winterberg und folgen dann dem Flussverlauf, teilweise sogar bis hin zur Mündung in den Rhein. Sie alle aber erreichen – je nach Tempo – in 2 bis 5 Stunden Meschede, verspüren Hunger und Durst oder einfach nur Lust darauf, eine Rast einzulegen.

Die Mescheder Gastronomen heißen diese Radfahrer sicherlich willkommen, allerdings gibt es ein Problem: Wohin mit dem Fahrrad, das mit reichlich Gepäck für die lange Tour beladen nicht einfach an der Straße abgestellt werden kann?

Dafür gibt es eine Lösung: Die Fahrradgarage. Sie besteht aus einer Reihe von verschließbaren Kabinen, die jeweils ein Fahrrad samt Gepäck und Helm aufnehmen können. So wissen die Radfahrer ihr Gefährt und Gepäck sicher aufbewahrt und können sich unbeschwert in Meschede bewegen.

Vorstellbare Standorte für eine solche Fahrradgarage wären in Meschede sicherlich die Bahnhofsumgebung, z.B. zwischen Hotel von Korff und Arbeitsagentur, der Hof der Fa. Wrede im Mühlenweg bei Fahrrad Hegener oder der Bereich hinter dem Gasthof „Zum schwarzen Peter“.

Natürlich sollte überprüft werden, ob sich so ein Projekt wirtschaftlich selbst tragen kann. Möglicherweise ist dies aber gar nicht notwendig, wenn eine geeignete Gegenfinanzierung für die Anlage gefunden würde, beispielsweise über Sponsoring.

In der Realisierung sind mehrere Varianten denkbar:

A) Robuste Ausführung mit Münzschließsystem ohne Überwachung
B) Preiswertere Ausführung mit Betreuung und Bewachung

Variante A hat den Vorteil, dass die Standorte ohne Rücksicht auf Betreuungsmöglichkeiten gefunden werden können, und die Garagen rund um die Uhr verfügbar wären. Eine solche unbewachte Anlage müsste allerdings möglichem Vandalismus standhalten, bzw. die sich daraus ergebenden Folgekosten bedacht werden.

Variante B kommt ohne Münzautomaten aus, sofern Betreiber für das Kassieren der Gebühren und das Verschließen der Garagen gefunden wird. Dies hätte allerdings den Nachteil, dass die Fahrradgaragen vsl. nicht am Abend und auch am Wochenende genutzt werden können.

Damit die Fahrrad-Parkhäuser von den Radfahrern auch schnell gefunden werden, sollten entsprechende Schilder an markanten Punkten darauf hinweisen.

Wir bitten Sie, die Fahrrad-Garagen in ihren Vorhabenkatalog aufzunehmen, damit die Idee weiterentwickelt und nach Möglichkeit auch realisiert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,
Kornelius Kuhlmann
Stadtverband der SPD Meschede,
Vorsitzender

22. März 2010 – 16:35 Uhr Stadtverband
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