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Interview mit Karsten Rudolph MdL

Karsten Rudolph, Bundestagskandidat für den HSK, im Interview.

Karsten Rudolph, Bundestagskandidat für den HSK, im Interview.

Lesen Sie hier ein Interview mit Karsten Rudolph, Bundestagskandidat für die SPD im Hochsauerlandkreis.

Karsten, seit 2002 vertrittst Du die Bürgerinnen und Bürger Deines Wahlkreises HSK II/Soest III im Landtag. Mittlerweile bist Du als engagierter Landtagsabgeordneter bekannt und auch als innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion hast Du Dir als Gegenspieler von Innenminister Wolf einen Namen gemacht. Nun bewirbst Du Dich im Hochsauerlandkreis für ein Mandat im Bundestag. Was sind Deine persönlichen Beweggründe?

Karsten Rudolph:
Ein Grund ist: Die Bundespolitik setzt entscheidende Weichen für Landes- und Kommunalpolitik. Daran möchte ich gern mitwirken. Zum Zweiten: Ich kenne mich in der parlamentarischen Arbeit inzwischen gut aus. Die Erfahrungen aus der Landespolitik sind sicher hilfreich für eine Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter. Und schließlich: Ich freue mich auf eine neue Herausforderung, auf eine andere Aufgabe – wenn es der Wähler will.

Für welche politischen Ziele trittst Du besonders ein?

Karsten Rudolph:
Für sichere Arbeitsplätze und gute Arbeit zuerst. Dazu gehören faire Löhne. Und weil ich gegen Hungerlöhne und Reallohnverluste bin, trete ich auch für den gesetzlichen Mindestlohn ein. Dann für mehr Mobilität – sie ist gerade für unsere Region wichtig. Ich bin froh, dass die A 46 endlich weitergebaut bin. Doch zu mehr Mobilität gehört auch der öffentliche Personenverkehr – die Bahn, der Bus und inzwischen auch der Bürgerbus! Nicht zuletzt brauchen wir stärkere Investitionen in den Umweltschutz. Im HSK hat der Aufbau einer grünen Industrie längst begonnen. Aber es ist noch mehr drin.

Viele Bürger sind von der Politik verdrossen. Woran liegt das?

Karsten Rudolph:
Vor allem daran, dass Politik ihnen das Leben nicht leichter sondern schwerer macht. Deswegen gelten für mich zwei Maximen: Erstens: Politik ist dazu da, dass Leben der Menschen zu erleichtern. Zweitens: Der Normalbürger muss stärker auf der politischen Bühne Gehör finden als der Lobbyist.

Der HSK gilt als eine Hochburg der CDU. Lässt sich das überhaupt verändern?

Karsten Rudolph:
In Hochburgen herrscht Hochmut und die kommt vor dem Fall. Die schwarzen Mehrheiten haben uns hier nicht gut getan und sie nutzen sich ab. Sie bedürfen einer politischen Alternative. Und die bildet die SPD.

Mehr Informationen zu Karsten Rudolph finden Sie auf
www.rudolph-waehlen.de

14. September 2009 – 9:44 Uhr Stadtverband
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