Meschede kann mehr

Jahreshauptversammlung der SPD Meschede

„Opposition ist Mist“, sagte einst Franz Müntefering. „Lasst das die anderen machen – wir wollen regieren.“ Das war 2004 in Berlin. Mit dem Thema Opposition beschäftigte sich am Freitag der Ortsverein der SPD in Meschede im Rahmen der alljährlichen Jahreshauptversammlung. Heute steht der Neuanfang mit Martin Schulz nach der Wahlniederlage auf der Agenda. Wohl auch, weil die SPD in der großen Koalition alles erreicht hatte, was mit der Union zu erreichen war, z.B. Mindestlohn, Frauenquote in den Dax-Vorständen, Rente mit 63. „Der Neuanfang zeigt sich auch an einer erfreulichen Zahl an neuen, vor allem jungen Mitgliedern“, konstatierte der Vorsitzende Stefan Eifler. In einer Klausurtagung Anfang des Jahres will sich die Partei mit neuen Themen und Projekten zielgerichtet auf die Kommunalwahl 2020 vorbereiten. So soll ein Konzept zur Beteiligung der Bürger an Bauprojekten der Stadtverwaltung erarbeitet werden. Und die jungen Genossen sollen die Presse- und Internetkommunikation verbessern und stärken.

Mit gewissen Stolz verkündete Eifler zum Abschluss, dass in Kürze mehrere Ehrungen für bedeutende Jubiläen anstünden: Eine 60-jährige Mitgliedschaft des Genossen Kurt Jahn und 45 Jahre für Josef Wilmes, sowie beachtliche 70 Jahre für Wolfgang Bürger, Träger des Ehrenbriefs der SPD, Des Ehrenrings der Stadt Meschede sowie des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

 

16. November 2017 – 16:07 Uhr Ortsverein Meschede Stadtverband
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