Meschede kann mehr

Jusos fordern neue Bildungsoffensive

Am vergangenen Samstag war die Mescheder Juso-AG wieder einmal mit einem Infostand in der Fußgängerzone präsent. Hier stellten sie erste Ergebnisse aus ihrem Arbeitskreis „Bildung und Ausbildung“ vor.

Unter dem Motto „Chancen eröffnen und Lasten verteilen“, fordern die Jusos einen solidarischen Generationenvertrag für eine neue Bildungsoffensive. Das heißt, dass durch die stärkere Besteuerung von hohen Erbschaften eine Verbesserung der Bildungsfinanzierung im Bereich der Ausbildung, der Schulen und der Hochschulen ermöglicht wird.

„Es ist ein Unding das für viele Jugendliche der Zugang zu Bildung verschlossen bleibe“, kritisiert Juso-Geschäftsführer Joachim Schmitz. „Einige Jugendliche bekommen schon von Geburt an den Silberlöffel in den Mund gelegt, wogegen anderen diese Chance von Anfang an verwehrt bleibe“, erklärt Timo Degenhardt, Mitglied des Juso-Vorstandes.

Dies ist eines der entscheidenden Gründe, warum die Jusos die extrem ungleich verteilten und vielfach zu hohen Erbschaften stärker besteuern wollen. Nur so kann in Deutschland wieder mehr Generationengerechtigkeit hergestellt werden.

22. Februar 2000 – 12:47 Uhr Jusos
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