Meschede kann mehr

Jusos fordern zum 1. Mai eine aktivere Arbeitsmarktpolitik

Zum diesjährigen Tag der Arbeit am 1. Mai fordert der Vorsitzende der Jusos Meschede, Timo Degenhardt, die Bundesregierung zu weiteren Aktivitäten zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auf. Die Ergebnisse der Bündnis für Arbeit seien zu mager, deshalb müssten nun der Kanzler und die SPD schnell und entschlossen handeln.

„Der Abbau der Jugendarbeitslosigkeit durch das Jump-Programm ist ein großer Erfolg dieser Legislaturperiode. Bundesweit bekamen 490.000 Jugendliche neue Zukunftschancen. „Wir wollen, dass auch auf dem Gesamtarbeitsmarkt eine so aktive Politik gestaltet wird.“

Gründe für das blockierte Bündnis für Arbeit sehen die Jusos Meschede vor allem bei den Arbeitgebern: „Die Unternehmer müssen sich schon fragen lassen, was ihre Rhetorik wert ist, wenn Arbeitsplätze selbst bei einem historischen Tiefstand der Körperschaftssteuern nicht geschaffen werden. Nicht mal beim Abbau von Überstunden geht es voran!“

An die Adresse der eigenen Partei geht der dringende Appell, jetzt die Initiative zu ergreifen: „Nichts beschäftigt die Menschen im Land mehr als die Arbeit! Wir Jusos wünschen uns von unserer sozialdemokratischen Partei, dass sie mit einer Strategie für mehr Beschäftigung stärker nach vorn geht.“

Die Jusos Meschede fordern hier u.a. die Intensivierung der Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramme der Arbeitsämter vor Ort.

Es geht darum, durch Investitionen in den Arbeitsmarkt Beschäftigungsbrücken zu schaffen in der Situation einer schlechten konjunkturellen Lage, weil die Menschen nicht warten können auf einen Aufschwung der vielleicht im 2. Halbjahr einsetzt.“

30. April 2002 – 10:29 Uhr Jusos
Seitenanfang