Meschede kann mehr

Jusos zur Mescheder Innenstadt

Die Jusos in Meschede beschäftigten sich in der vergangenen Zeit, genauso wie alle anderen politischen Organisationen in Meschede, mit dem Themenbereich „Innenstadt“.

Für die Jusos steht fest, daß Meschede als Stadt nur attraktiver werden kann, wenn es sich für auswärtige und heimische Bürger wieder lohnt, unsere Stadt als Einkaufsort zu nutzen. Hier sind zum einen die Geschäftsleute gefordert, zum anderen die Stadtverwaltung.

Als sehr erfreulich sehen die Jusos die Aktivitäten von „Meschede aktiv“ an. Daß auf Initiative der Geschäftsleute die Steinstraße und die Von-Stephan-Straße verschönert werden, ist genauso positiv wie die Aktion „Kunst im Schaufenster“. Hier wird deutlich, daß die Mescheder Bürger sowie die Geschäftswelt Interesse und Engagement besitzen, gemeinsam unsere Stadt aufzuwerten.

Allerdings steht die Stadtverwaltung in der Pflicht, aktives Marketing für Meschede zu betreiben.

So ist es Aufgabe der Verwaltung, Meschede durch die Ansiedlung attraktiver Einzelhandelsgeschäfte zu beleben. Der Bereich Stiftscenter muß hier oberste Priorität besitzen.

Sollten die Bücherei oder die Verwaltung in die ehemaligen Hill-Räume einziehen, würde das Gebiet weiterhin gemieden.

Die Jusos sprechen sich außerdem dafür aus, den Bereich Winziger Platz, in Höhe der jetzigen Ampel, für den Pkw-Verkehr zu sperren und nur noch Bussen die Durchfahrt zu erlauben. Im Bereich Pressehaus können so zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Das ganze Gebiet würde aufgewertet und die Anbindung Karstadt/Fußgängerzone wäre endlich geschaffen.

Das 750.000 DM teure Parkleitsystem stößt bei den Mescheder Jusos auf totale Ablehnung. Ihrer Meinung nach genügen für Meschede einfache, kostengünstige Hinweisschilder zu den einzelnen Parkflächen. Wenn an den Ortseingängen größere Hinweisschilder auf die immer freien Parkhäuser stehen, lösen sich die Parkprobleme von selbst.

Es ist logisch, daß Meschede wegen des riesigen Schuldenberges realistisch bleiben muß, und von teuren, unnötigen Projekten Abstand nehmen muß.

Vorschläge wie der Abriß des AOK-Gebäudes (Junge Union) oder Errichtung eines Glasdaches im Rebell (UWG) sind in der jetzigen Zeit nicht nachvollziehbar und helfen Meschede nicht weiter.

Es ist an der Zeit, daß die Verwaltung auf die Bürgerinnen und Bürger zugeht und alle gemeinsam mithelfen, beispielsweise durch Fördervereine für bestimmte Projekte, unsere Stadt fit für das nächste Jahrtausend zu machen.

16. April 1999 – 15:26 Uhr Jusos
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