Meschede kann mehr

Liste zum Mobilfunk

Der Stadtrat hat mehrheitlich bekräftigt, keinen Einfluss auf die Standorte von Mobilfunkanlagen zu haben. Anlass ist ein Antrag der Firma Vodafone für ein Gebäude an der Grundschule in Wennemen.

Ob nicht dennoch dagegen vorgegangen werden kann, war strittig in der Sitzung. Während Fritz Kramer (SPD) für ein Verbot der Anlage warb und fragte: „Können wir nichts machen oder wollen wir politisch nichts machen?“, warf ihm u.a. Maria Gödde-Rötzmeier (UWG) Schaumschlägerei vor: „Tun Sie nicht so, als ob wir da etwas verhindern könnten.“

Die Stadtverwaltung wird jetzt so genannte sensible Gebäude erfassen und den Mobilfunkbetreibern mit der Bitte für die Zukunft übermitteln, einen Abstand im Radius von 100 Metern zu halten. Eingefordert werden könnten diese Maße aber nicht, hieß es.

Quelle: Westfalenpost, Lokalausgabe Meschede, 15.12.2005

15. Dezember 2005 – 16:24 Uhr Ratsfraktion
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