Meschede kann mehr

Mescheder CDU wettert nun gegen Linkshänder – und ihren eigenen Bürgermeisterkandidaten

Auf ihren neuen “Kompetenz-Plakaten” wettert die Mescheder CDU nun gegen Linkshänder. Demnach halten die Christdemokraten ihren eigenen Bürgermeisterkandidaten Uli Hess für untauglich; er ist schließlich selbst Linkshänder.

Auf ihren neuen “Kompetenz-Plakaten” wettert die Mescheder CDU nun gegen Linkshänder. Demnach halten die Christdemokraten ihren eigenen Bürgermeisterkandidaten Uli Hess für untauglich; er ist schließlich selbst Linkshänder.

Die eigene Regierungsbilanz bringt die Mescheder Christdemokraten offensichtlich kräftig ins Schwitzen. „Unsachlich kann man mit linken Händen. Anpacken nicht!“ stellt die CDU auf ihren neuen „Kompetenz“-Plakaten fest. Demnach halten die Christdemokraten ihren eigenen Bürgermeisterkandidaten Uli Hess für untauglich; er ist schließlich selbst Linkshänder.

Albert Einstein, Alexander der Große, Alberecht Dürer, Ludwig van Bethofen, Mahatma Gandhi, Goethe, Heinrich Heine, Franz Kafka, Karl der Große,
Leonardo da Vinci. Mozart, Napoleon, Newton, Nietzsche, Picasso, Rubens, Franz Josef Strauß und viele andere waren Linkshänder. Da kann nur ein Ignorant behaupten, dass man mit links nicht anpacken könne.

Wir bleiben lieber sachlich anstatt zu diskriminieren. Deshalb erneuern die Sozialdemokraten ihre Forderung: kostenlose Bildung für alle!

Trotz Nothaushalt – für viele (fragwürdige) Projekte steht nach wie vor städtisches Geld zur Verfügung. Die CDU dagegen kürzt lieber bei den Kurzen. Die Finanzierung von Schulbüchern für bedürftige Kinder in Hartz IV – Familien in Höhe von nur € 8.000 pro Jahr lehnte die CDU innerhalb weniger Minuten ab. Harte Fakten, die jede/r Bürger/in im entsprechenden Protokoll der Ratssitzung nachlesen kann.

Durch Umschichtungen im Haushalt muss ein finanzieller Schwerpunkt auf den Bereich Bildung gelegt werden – man muss es nur wollen. Bereits bei der Aufstellung des Haushaltes muss das Budget für Bildung notfalls zu Lasten anderer Budgets erhöht werden, damit der Vorrang für Bildung eindeutig erkennbar ist.

Auch bei den Finanzen lautet das Motto der CDU:
„weiter so wie bisher!“

Der Sparwille der CDU war und ist nicht erkennbar. Der Mut, unpopuläre Entscheidungen der eigenen Klientel zuzumuten, fehlt der CDU. Die Vorschläge der SPD wurden ignoriert oder abgelehnt. Beispielhaft seien hier aufgeführt: Schließung der Stadthalle, Verkauf des MIT, Verkleinerung des Rates, stärkere städtische Nutzung der Verwaltungsstelle Freienohl.

Die katastrophale Bilanz der CDU-Alleinregierung: seit 1995 Haushaltssicherungskonzept, seit 2005 Nothaushalt, 62.000.000 geplante Schulden und der bereits eingeplante Konkurs unserer Stadt zwischen 2015 und 2017.

24. August 2009 – 12:59 Uhr Stadtverband
Seitenanfang