Meschede kann mehr

Mescheder Jusos in Berlin

Auf dem Programm stand auch eine halbstündige Diskussion mit SPD-Generalsekretär Franz Müntefering und der heimischen Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt.

Auf dem Programm stand auch eine halbstündige Diskussion mit SPD-Generalsekretär Franz Müntefering und der heimischen Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt.

Als erste Besuchergruppe der heimischen Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt im Jahre 2000 kamen die Mescheder Jusos in die Hauptstadt Berlin. Vier Tage politische und kulturelle Bildung standen für die Jusos auf dem Programm.

Der erste Tag sollte mit einem Informationsgespräch im Finanzministerium beginnen, der jedoch wegen erheblicher Verspätungen der Züge abgesagt werden mußte.

Wenn die Jusos in Berlin sind, darf natürlich der Besuch im Deutschen Bundestag nicht fehlen.

Wenn die Jusos in Berlin sind, darf natürlich der Besuch im Deutschen Bundestag nicht fehlen.

Für die Gruppe ergaben sich jedoch andere interessante Termine. Ein Treffen mit dem Generalsekretär der SPD, Franz Müntefering, wurde kurzfristig angesetzt. Franz Müntefering diskutierte mit den Jusos über den aktuellen Stand der CDU-Spendenaffäre und deren Auswirkungen auf die anstehenden Landtagswahlen. Auch die Frage, wie die politische Bildung junger Menschen von den Parteien stärker gefördert werden könne und welche Rolle die Jusos dabei übernehmen können, besprachen die jungen Sauerländerinnen und Sauerländer mit Franz Müntefering.

Andreas – Geschäftsführer unserer Ratsfraktion – an seiner – so hofft er zumindest – zukünftigen Wirkungsstätte – im Sitzungssaal des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion.

Andreas – Geschäftsführer unserer Ratsfraktion – an seiner – so hofft er zumindest – zukünftigen Wirkungsstätte – im Sitzungssaal des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion.

Anschließend hatten die Jusos die Möglichkeit, die Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt eine Stunde lang zur aktuellen Regierungspolitik zu befragen. Da viele der Jusos gerade die Schule beendet haben, war für sie die Diskussion um das elternunabhängige Bafög ein wichtiges Thema.

Auch der Besuch im Willy-Brandt-Haus ist natürlich Pflicht. In der neuen SPD-Parteizentrale unterhielten wir uns mit MitarbeiterInnen des Juso-Bundesbüros.

Auch der Besuch im Willy-Brandt-Haus ist natürlich Pflicht. In der neuen SPD-Parteizentrale unterhielten wir uns mit MitarbeiterInnen des Juso-Bundesbüros.

Dagmar Schmidt informierte sie über den aktuellen Stand der Dinge: Die in der Vergangenheit konstant niedrige Förderquote von 14% aller Studierenden wird nach der Beratung im Kabinett deutlich auf 20-25% angehoben. Gerhard Schröder habe wenige Tage vorher diese Zielsetzung in der Fraktionssitzung begründet: „Es ist eine schlanke Taube in der Hand, statt ’ner dicken auf dem Dach, aber ein Spatz ist es wahrlich nicht.“ Mit der Anhebung der Quote wird es möglich, jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien mehr Chancen im Bildungsbereich zu eröffnen.

Karsten (links) und Arno (rechts) stürmen die CDU-Parteizentrale in der Berliner Mauerstraße, ...

Karsten (links) und Arno (rechts) stürmen die CDU-Parteizentrale in der Berliner Mauerstraße, …

Auf die Gespräche des Vormittags folgte die Teilnahme an einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages, Thema „Untersuchungsausschuss-Gesetz“.

...Arno versucht der Empfangsdame klar zu machen, dass die Jusos eine Spende über 28,39 DM abgeben möchten, ...

…Arno versucht der Empfangsdame klar zu machen, dass die Jusos eine Spende über 28,39 DM abgeben möchten, …

Natürlich stand auch eine Führung durch das Willy-Brandt-Haus auf dem Programm. In einem Gespräch mit einer Vertreterin der Jusos im Parteivorstand, thematisierten die Besucherinnen und Besucher aus dem Sauerland ausführlich das Haushalt-Konsolidierungsprogramm der Bundesregierung.

...nach zwanzig Minuten schmeißt sie uns raus und Karsten hat die Plastiktüte mit dem Geld noch immer in der Hand. Da wir keine Spendenquittung haben wollten, bestand die junge Dame nämlich darauf, dass wir es in Bonn bei der Schatzmeisterei abgeben. Anscheinend wollen die Schwarzen unser Geld nicht. Nach Kohls Sammelaktion haben die wahrscheinlich wieder genug davon.

…nach zwanzig Minuten schmeißt sie uns raus und Karsten hat die Plastiktüte mit dem Geld noch immer in der Hand. Da wir keine Spendenquittung haben wollten, bestand die junge Dame nämlich darauf, dass wir es in Bonn bei der Schatzmeisterei abgeben. Anscheinend wollen die Schwarzen unser Geld nicht. Nach Kohls Sammelaktion haben die wahrscheinlich wieder genug davon.

Im Anschluss besuchten die Jusos das ehemalige Stasi-Hauptquartier, das heute als Gedenk- und Forschungsstätte genutzt wird. Dort konnten sie hautnah eine der Schattenseiten der deutschen Geschichte kennenlernen.

Der Mescheder Arno Klein, ein Kenner Berlins, übernahm am nächsten Tag die Stadtführung. Wichtige historische Standorte beeindruckten die Mescheder abschließend.

24. Januar 2000 – 11:08 Uhr Jusos
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