Meschede kann mehr

Projekt „wissenwasserwandel@meschede.de“ braucht ein Wahrzeichen

Die Mescheder Sozialdemokraten schlagen einen wasserbetriebenen Dammaufzug am Hennesee als Wahrzeichen für das Regionale 2013 – Projekt vor.

In den letzten Monaten ist schon viel zusammengetragen worden um ein Projekt zu gestalten, das Meschede in den nächsten Jahren attraktiver machen soll. Was allerdings noch fehlt, ist ein Wahrzeichen, eins, dass das Projekt „wissenwasserwandel@meschede.de“ versinnbildlicht.

Wasserbetriebener Aufzug am Hennesee

Für viele Personen ist es nicht leicht oder unmöglich den Henne-Boulevard aus eigener Kraft zu erreichen. Denn die Treppe vom Fuße des Staudamms bis hin zur Dammkrone ist lang und darüber hinaus mit Serpentinen versehen. Gerade für Ältere, Behinderte, Mütter oder Väter mit Kinderwagen, kann der Weg damit ein unüberwindbares Hindernis darstellen.

Hier setzt die Idee der Mescheder Sozialdemokraten an:
Ein Beförderungsmittel soll Menschen zur Dammkrone hin und auch wieder wegtransportieren. Eine Plattform mit Geländer, die auf Schienen am Damm hinaufgezogen und wieder herunter gelassen wird, ein Dammaufzug sozusagen. Als wichtigste Eigenschaft im Rahmen der Regionale 2013, soll dieser Aufzug mit Wasser betrieben werde.

Neben der Plattform läuft wie beim Fahrstuhl im Gebäude ein Wassertank auf Schienen immer in Gegenrichtung. Wollen nun Personen vom Henne-Boulevard hinauf zur Dammkrone, besteigen diese die Plattform. In der Zwischenzeit wird der Tank mit Wasser aus dem Hennesee befüllt. Wird von den Passagieren das Geländer der Plattform geschlossen, entriegelt sich diese und setzt sich mit dem Gegengewicht des Wassertanks in Bewegung. Oben angekommen, klinkt sie sich ein und das Geländer der Plattform wird entriegelt, so dass es zum Verlassen der Plattform geöffnet werden kann. Unten wird der Wassertank langsam entleert, so dass er leichter wird als die Plattform. Oben können wieder Passagiere zusteigen für die Talfahrt. Steigt niemand zu, schließt das Geländer automatisch, sobald unten das Wasser komplett abgelaufen ist, die Plattform wird entriegelt und macht sich auf den Weg ins Tal.

Know-how vor Ort nutzen

Da es diese Technik natürlich nicht im Baumarkt zu kaufen gibt, muss sie erst noch entwickelt werden. Hier könnte nach Vorstellung der Mescheder Sozialdemokraten die Hochschule ins Spiel kommen. Dort ist das entsprechende Know-how vorhanden, so etwas zu konstruieren. Darüber hinaus verfügt dass heimische Handwerk über ausreichend Fachwissen, um dieses Konzept in die Tat umzusetzen.

„wissenwasserwandel@meschede.de“ – alles ist hier vereint: Das Wissen, wie man Wasser wandelt in Bewegung. Damit man Wandeln kann in Meschede.

17. Februar 2010 – 20:45 Uhr Stadtverband
Seitenanfang