Meschede kann mehr

Reinhard Schmidt führt weiter die Mescheder Sozialdemokraten

Auf dem Foto von links: Theo Goesmann, Willi Bischoff (geehrt für Mitgliedschaft seit mehr als 25 Jahren), Reinhard Schmidt, Gritta Goesmann, Stefanie Richter, Angelika Gödde und Gerhard Wolf.

Auf dem Foto von links: Theo Goesmann, Willi Bischoff (geehrt für Mitgliedschaft seit mehr als 25 Jahren), Reinhard Schmidt, Gritta Goesmann, Stefanie Richter, Angelika Gödde und Gerhard Wolf.

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Meschede. Im Mittelpunkt standen die Wahlen zum Vorstand. Alter und neuer Vorsitzender bleibt der Chef der SPD-Ratsfraktion Reinhard Schmidt, der den Ortsverein seit nunmehr 18 Jahren führt.

Zu Beginn der Versammlung gedachten die Mitglieder der im vergangenenen November gestorbenen Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt. Der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Lumme erinnerte an die Verdienste von Dagmar Schmidt für den Hochsauerlandkreis: „Wir wissen, was wir an ihr gehabt haben. Ihre Präsenz und ihr Einsatz für die Region sind uns Vorbild.“Im Mittelpunkt standen die Wahlen zum Vorstand. Alter und neuer Vorsitzender bleibt der Chef der SPD-Ratsfraktion Reinhard Schmidt, der den Ortsverein seit nunmehr 18 Jahren führt. Stellvertreter bleiben Daniel Köhne und Erika Petschke. Schriftführerin ist Gritta Goesmann, Kassierer Gerhard Wolf. Weiterhin gehören dem Vorstand an: Theo Goesmann, Angelika Gödde, Norbert Mansheim, Thomas Bakaras, Stefanie Richter. Zu Kassenprüfern wurden Wigbert Hermes und Volker Westdickenberg gewählt.

Reinhard Schmidt betonte in seinem Bericht, dass die Mescheder SPD in der Kommunalpolitik Akzente gesetzt habe. Er erinnerte an die Diskussion um die Stadthalle und die Resolution des Rates gegen die von der Landesregierung geplante Abschaffung der Grundschulbezirke: „Mit der Veränderung von Strukturen geht es in Meschede viel zu langsam. Seit 1999 fordern wir eine neue Kulturpolitik ohne Stadthalle, die uns jährlich über 300.000 Euro an Zuschüssen kostet. Die Kulturvereine könnten ohne Stadthalle mehr Mittel für ihre Arbeit bekommen.“

Auf völliges Unverständnis der Mitglieder stieß die Absicht der Mehrheitsfraktion und der Verwaltung im MIT ein „technisches Rathaus“ zu installieren: „Überall, speziell beim Sport, wird drastisch eingespart, nur bei der Kultur und bei der Verwaltung scheint der Sparwille zu fehlen. Ein technisches Rathaus können wir uns einfach nicht leisten. Das MIT gehört verkauft.“

Die Kommunalpolitik wird auch weiterhin im Vordergrund der Arbeit der Mescheder SPD stehen. Die Kinder- und Jugendpolitik werden die Bereiche sein, um die es sich zu kümmern gilt. Die drastischen Kürzungen der CDU/FDP-Landesregierung könnten von der Stadt nicht aufgefangen werden. Viele soziale Einrichtungen sind gefährdet. Die SPD fordert für die Kernstadt eine Hauptschule in Ganztagsform um die Attraktivität dieser Schulform zu fördern. Im Gegensatz zu anderen Städten im HSK sei Meschede hier allerdings wieder einmal noch nicht „zu Potte“ gekommen. Dies werde sich bei der Mittelvergabe negativ bemerkbar machen, kritisierte die SPD.

03. Mai 2006 – 10:07 Uhr Ortsverein Meschede
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