Meschede kann mehr

SPD fordert Einrichtung eines Inklusionsbeirats

Die Mescheder Sozialdemokraten haben die Einrichtung eines Inklusionsbeirats in der Kreisstadt beantragt.

Der Antrag im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meschede beantragt:

Die Stadt Meschede richtet einen Inklusionsbeirat ein.

In Anlehnung an den von Sozialminister Guntram Schneider ins Leben gerufenen Inklusionsbeirat NRW halten wir es für dringend notwendig, einen Beirat auch für die Stadt Meschede zu installieren. Eine zusätzliche Beratung und Unterstützung der Kommunalpolitik durch einen Inklusionsbeirat ist für die Umsetzung der Inklusion von großem Vorteil.

Die Sicherstellung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Bereichen der Gesellschaft ist eine der zentralen Aufgaben auch auf kommunaler Ebene. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den direkt und indirekt Betroffenen von großer Bedeutung.

Das dringlichste und schwierigste Problemfeld ist zurzeit die Umsetzung der schulischen Inklusion.

Nach den Entscheidungen des HSK, Schließung aller Förderschulen Lernen (L), ist es aus unserer Sicht unbedingt nötig, Angehörige/Eltern, Selbsthilfegruppen und ihre Interessenverbände sowie die Lehrerschaft und ihre Vertretungen (Gewerkschaften) möglichst früh in Entscheidungen mit einzubeziehen und ihre Ratschläge einzuholen. Es kann nicht sein, dass zuerst die Schließung der Förderschulen L beschlossen wird und dann die Probleme, u.a. die der Stadt Meschede, gelöst werden sollen.

Wir schlagen daher vor, die o.a. Gruppierungen mit zum Beispiel Vertretern der Schulen, der Verwaltung und der Kommunalpolitik in einem Inklusionsbeirat an einen Tisch zu bringen, um im Vorfeld von Entscheidungen zu einem abgestimmten Vorgehen aller Seiten zu kommen.

07. Mai 2013 – 11:37 Uhr Ratsfraktion
Seitenanfang