Meschede kann mehr

SPD Meschede geht voller Optimismus ins Kommunalwahljahr 1999

Nachdem bei den Bundestagswahlen im September 1998 das bisher beste Ergebnis erreicht wurde, sechs von elf Wahlbezirken gewann die SPD in der Kernstadt, setzen die Mescheder Sozialdemokraten voll auf die Zukunft.

Reinhard Schmidt, einstimmig nominierter Kandidat für das Bürgermeisteramt, erklärte: „Die SPD ist selbstbewußt und steht für die Zukunft. Den Begriff „Zukunft“, und das zeigt unser personelles Angebot für die Kommunalwahl, den besetzt eindeutig die SPD und den werden wir auch im Wahlkampf für uns reklamieren.“

Bei der Besetzung der Wahlbezirke setzt die SPD auf eine starke Verjüngung. Das Durchschnittsalter der Kandidaten beträgt knapp über 40 Jahre. Neben erfahrenen Kommunalpolitikern wie der stellvertretende Bürgermeisterin Erika Petschke, dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Siegfried Lumme, dem Wirtschaftsexperten Bernd Martin und dem Experten für Stadtentwicklung, Wilhelm Spickenbom, werden sieben neue Kandidatinnen und Kandidaten für frischen Wind sorgen.

Besonders hervorgehoben werden muß, dass es der SPD gelungen ist, zwei Kandidaten ohne Parteibuch gewonnen zu haben: den 30-jährigen Roland Mellios und den 29-jährigen Werner Hoffmann.

Hierzu Bürgermeisterkandidat Reinhard Schmidt: „Das ist der richtige Weg, uns zu öffnen und der Bevölkerung zu zeigen, dass wir nicht im eigenen Saft schmoren, sondern engagierte Bürgerinnen und Bürger gewonnen haben, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen wollen.“

Andreas Schmitz, 27 Jahre, und Münnever Gülsever, 20 Jahre, stehen ebenfalls für den Aufbruch. Komplettiert wird die Liste durch den Vorsitzenden des Kreisverbandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Elmar Schulte, Angelika Gödde, beide 51 Jahre und dem 38-jährigen Sozialarbeiter Volker Westdickenberg.

Als Vertreter in den Wahlbezirken setzte sich die Verjüngung fort: Arno Klein, 18 Jahre, Thilo Sprenger, 19 Jahre, Sven Kramer, 22 Jahre, Joachim Schmitz, 26 Jahre werden die Wahlkreiskandidaten unterstützen.

Thomas Bakaras, Grieche und Gastwirt „Im Siepen“, sowie ein noch zu benennender portuguiesischer Mitbürger stehen für die Internationalität der SPD in Meschede.

Der langjährige Fraktionsvorsitzende Theo Goesmann machte Platz für die Verjüngung und bewirbt sich nun für einen Platz im Kreistag.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine Überraschungen: Reinhard Schmidt als Vorsitzender sowie Erika Petschke und Andreas Schmitz als seine Stellvertreter wurden einstimmig wiedergewählt.

Fazit des Bürgermeisterkandidaten Reinhard Schmidt: „Die Zukunft gehört uns! Die SPD in Meschede ist auf dem richtigen Weg.“

18. Januar 1999 – 10:29 Uhr Stadtverband
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