Meschede kann mehr

SPD Meschede sieht Schäden von Kyrill

Die Mescheder SPD besichtigte die Sturmschäden des Orkans

Die Mescheder SPD besichtigte die Sturmschäden des Orkans

Mit etwa 30 Teilnehmern besichtigte die SPD Meschede mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Sturmschäden des Orkans „Kyrill“ im Eversberger Stadtwald.

Los ging es am Parkplatz „Buchsplitt“ mit dem Planwagen von Ferdi Trudewind über den Rüthener Weg zum „Ausspann“. Dort wartete bereits Stadtförster Roland Wiese auf die Gruppe.

In einem aufschlussreichen und kenntnisreichen Einstieg in die Sturmschäden des Orkans „Kyrill“ erläuterte Roland Wiese die Auswirkungen des Orkans auf die Tierwelt, die Pflanzenwelt und die Holzwirtschaft.

Er zeigte sich sehr zufrieden über die bisherigen Arbeiten im Wald: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Herr Wiese erklärte, dass der Weg, in den Fichtenwäldern bereits junges Laubholz angepflanzt zu haben, gerade jetzt der richtige sei. Er unterstrich, dass man nach den notwendigen Arbeiten im Wald den zerstörten und bearbeiteten Flächen eine zweijährige Ruhepause gönnen müsse, damit z.B. die jungen Buchen in Ruhe wachsen könnten.

Er beantwortete die vielen Fragen der Teilnehmer, insbesondere nach einer baldigen Aufhebung des Waldbetretungsverbots, sachlich und fachlich: „Wir sind in Gesprächen mit dem Forstamt. Ich denke, in einigen Tagen können wir einige Wanderwege frei geben. Näheres kann die Bevölkerung der Presse entnehmen. Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten des Waldes riskant äußerst gefährlich ist.“

SPD-Fraktionschef Reinhard Schmidt dankte Roland Wiese für seine Bereitschaft an Ort und Stelle so fachkundig informiert zu haben. Er kündigte für Ende April eine Besichtigung eines Mescheder Sägewerks an um den Weg des Sturmholzes zur weiteren Verarbeitung aufzuzeigen.

26. März 2007 – 14:52 Uhr Ortsverein Meschede
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