Meschede kann mehr

SPD stellt Weichen auf Klausurtagung

Für zwei Tage lang haben sich die Genossinnen und Genossen des Stadtverbandes der SPD in Meschede auf ihrer diesjährigen Klausurtagung zusammengesetzt, um die Ausrichtung ihrer politischen Arbeit in den nächsten Monaten und Jahren zu bestimmen.

Die Konzentration auf wenige Schwerpunkte sollen sozialdemokratisches Profil zeigen, waren sich die Beteiligten sicher. Daher beschlossen die Genossen, sich auf Bildung, Integration und Energiepolitik zu konzentrieren. „Die Gestaltung der Schullandschaft steht in diesem Jahr zur Entscheidung an, und wir wollen mitgestalten!“, betont Ihr Vorsitzender Kornelius Kuhlmann. „Wir werben mit Herzblut für die Gesamtschule, der Elternwille auf der Basis ausgewogener Information steht für uns aber im Vordergrund.“

Integration wird ein weiteres Thema sein. Im Stadtbild sind die Mitbürger aus der Türkei, aus Portugal und Griechenland nicht mehr wegzudenken, und dennoch gibt es viel zu wenig Kontakte zwischen den Bevölkerungsgruppen. Eine Arbeitsgruppe soll hier Ideen und Methoden entwickeln.

Steigende Energiepreise und das Streben nach Rekommunalisierung sind der Anlass für einen dritten Schwerpunkt Energiepolitik. Die Nutzung heimischer Energiequellen verringert die Abhängigkeit von den großen Konzernen ebenso wie die Überführung der Netze in die Eigenverantwortung der Kommunen. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die Rekommunalisierung unter den strengen Maßstäben der Wirtschaftlichkeit realisiert wird, um stabile Preise und den dauerhaften Bestand des lokalen Energieversorgers zu gewährleisten.

Sich selbst hat die SPD in Meschede einen intensiveren Kontakt zum Bürger als Ziel auferlegt. Nicht nur im Landtagswahlkampf, auch im politischen Alltag.

29. März 2012 – 14:34 Uhr Stadtverband
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