Meschede kann mehr

SPD unterstützt Interessengemeinschaft für Familien in Meschede

Reinhard Schmidt

Reinhard Schmidt

In einem Schreiben hat Reinhard Schmidt, Bürgermeisterkandidat der SPD, der Interessengemeinschaft für Familien in Meschede seine volle Unterstützung zugesagt.

„Sehr geehrte Frau Busch,

mit großem Interesse habe ich Ihre Anregungen und Iden in der heimischen Presse gelesen. Ihre Initiative kann ich nur unterstützen.

Ich übersende Ihnen einmal den Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meschede, der bereits positiv vom Rat der Stadt verabschiedet worden ist. So soll mit organisatorischer und fachlicher Hilfe des Bundesministeriums für Familie in Meschede ein Netzwerk, bzw. ein lokales Bündnis für Familie gegründet werden. Die Mitarbeit Ihrer Interessengemeinschaft wäre natürlich sehr zu begrüßen. Bitte melden Sie sich doch einfach bei der Stadt mit der Bitte um Mitarbeit, bei Frau Bartsch.

Ich bin Ihnen auch gern dabei behilflich die nötigen Kontakte zur Stadt zu knüpfen und Druck zu machen.

Sie haben recht: An den städtischen Finanzen darf und wird es nicht scheitern. Dafür will ich gern eintreten, denn Familien sind unsere Zukunft.

Die SPD Meschede hat bereits zu dem Thema „Familienfreundliche Stadt“ eine Broschüre, die an alle Haushalte in der Stadt verteilt werden wird, in Druck gegeben.
Wenn Sie mir freundlicherweise Ihre Anschrift mitteilen würden, kann ich Ihnen in ca. 10-14 Tagen ein Vorabexemplar zusenden.

Zu dem Thema finden Sie auch weitere Informationen und Stellungnahmen der Mescheder SPD auf unserer website: www.besser-fuer-meschede.de

Soweit unser Feedback. Wir sind gern zu einem Gespräch mit Ihnen und Ihrer Interessengemeinschaft nach Ihren Terminwünschen bereit.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Schmidt“

 

Die Antwort der Interessengemeinschaft:

Sehr geehrter Herr Schmidt,

herzlichen Dank für Ihr Feedback und Ihre angebotene Unterstützung. Wir werden ggf. gerne auf Sie zurückkommen.

Das im Oktober ein Treffen stattfinden soll unter dem „Bündnis für Familien“ ist uns von Frau Bartsch mitgeteilt worden. Wir sind schon sehr gespannt!!
Schön wäre es wenn spätestens zu diesem Zeitpunkt ein Netzwerk, eine Zusammenarbeit aller im Artikel erwähnten zustande kommt und noch mehr Bürger angesprochen und ins Boot genommen werden.

Über die Zusendung Ihrer Broschüre würde ich mich freuen.

Ich wünsche Ihnen noch ein wunderschönes Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen,
Manu Busch

 

Artikel der WP Meschede vom 30.07.2004 über die Interessengemeinschaft:

Mit Alt und Jung die Zukunft bauen  (30.07.2004 / LOKALAUSGABE / MESCHEDE)

Meschede. (ut) Sie wollen etwas tun: für die Stadt, den Tourismus und nicht zuletzt auch für sich selbst. Die Interessengemeinschaft „Junge Familien“ möchte Meschede zu einer familienfreundlichen Stadt machen und ist auch bereit, selbst aktiv zu werden.Ihr Ansatz: Familien werden zu wenig unterstützt. „Dabei schlummern da Potenziale, die auch zusätzliche Kaufkraft nach Meschede ziehen können“, schrieb Manu Busch in ihrem ersten Brief an das Stadtmarketing. Daraufhin haben erste Gespräche mit dem City-Manager Wolfgang Weiß stattgefunden.In ihrem Brief hat die Interessengemeinschaft auch Ideen für mehr Familienfreundlichkeit aufgelistet – vom attraktiven innerstädtischen Spielplatz über einen Aktionskalender „Familie“ bis zum Prädikat „kinderfreundlich“, das an Firmen, Einzelhändler, Vereine und Privatpersonen vergeben werden könnte. Auch Kinderspielstationen, an denen Jungen und Mädchen betreut werden, während ihre Eltern einkaufen oder Behördengänge machen, wären ihrer Meinung nach eine Hilfe. Immerhin rund 40 Unterschriften haben sie für ihr Konzept allein in den Spielgruppen gesammelt.Gute Ansätze Doch nach der ersten Euphorie kam die Ernüchterung: Städtische Mühlen mahlen langsam. Und die beiden Frauen haben erkannt, dass sie allein nicht weiterkommen. „Es gibt viele gute Ansätze, doch in der Stadt wurschtelt jeder für sich“, sagen sie. „Wir brauchen ein Netzwerk aus Stadt, Vereinen und Parteien, in dem alle Hand in Hand arbeiten.“ Außerdem müssten die vorhandenen Leistungen für Familien transparenter gemacht werden.Einer ihrer zentralen Wünsche ist ein schöner Platz zur Begegnung für Jung und Alt mitten in der Stadt. „Am liebsten am Kaiser-Otto-Platz.“ Dort könnten sie sich einen Sandkasten, Wasserspiele, gemütliche Sitzecken und auch eine Skaterbahn für die Größeren vorstellen. Auch Touristen, die zum Beispiel die St.-Walburga-Kirche besuchen, sollten sich da wohlfühlen.“Wichtig wäre daneben ein gemeinsames Logo, beispielsweise eine Sonne, unter dem man alle Angebote für Familien wiederfindet“, erläutert Judith Kaiser. Und Manu Busch ergänzt: „Gerade für Gäste, die meist keine Zeitung haben, wäre es wichtig, dass über alle Termine an einem zentralen Platz informiert wird.“Am Geld nicht scheitern Das Totschlagargument „städtische Finanzen“ können sie in dem Zusammenhang nicht mehr hören. „Am Geld kann das doch nicht scheitern“, ist Judith Kaiser überzeugt. Beide Frauen wären bereit, Sponsoren zu suchen und sind sicher, dass sie auch Freiwillige finden, die mithelfen. „Wir beteiligen uns gern, aber wir wünschen uns mehr Feedback von der Stadt und von den Parteien.“ Auch Gastronomie und Unternehmen müssten doch an einer familienfreundlichen Stadt interessiert sein. „Denn schließlich sind es wir, die jungen Familien, die langfristig die Existenz der ansässigen Unternehmen sichern.“Wer sich für die Initiative interessiert, Ideen und Engagement beisteuern oder seine Unterstützung zusagen will, kann sich melden bei Manu Busch, Tel: 2004940, MaJu-Busch@t-online.de.

Quelle: WP Meschede, Onlinearchiv

01. August 2004 – 9:23 Uhr Ratsfraktion Stadtverband
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