Meschede kann mehr

Wahlkampfauftakt und 25 Jahre SPD-Ortsverein Heinrichsthal-Wehrstapel

Franz Müntefering kommt zum Jubiläum des SPD-Ortsvereins Heinrichsthal-Wehrstapel

Franz Müntefering kommt zum Jubiläum des SPD-Ortsvereins Heinrichsthal-Wehrstapel

Zahlreiche Mitgliederehrungen – Müntefering kommt auch

Der Ortsverein Heinrichsthal-Wehrstapel feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen

am Samstag, den 25. April 2009
ab 18:30 Uhr
Gasthof Hochstein
Im Westhof 15
Meschede-Wehrstapel

Am 4. Mai 1984 fand die Gründungsversammlung des Ortsvereins statt, dem zu diesem Zeitpunkt 35 Genossinnen und Genossen angehörten.

Als Gäste nahmen 1984 u.a. Jochen Westermann, damaliger Landtagsabgeordneter, Hans Grömmer vom SPD-Unterbezirk Hochsauerland, Reinhard Schmidt als damaliges Kreistagsmitglied sowie Franz Müntefering in seiner Funktion als Mitglied des Bundestages und stellvertretender Vorsitzender des SPD-Bezirks Westliches Westfalen, teil.

Franz Müntefering wurde damals von den anwesenden Mitgliedern einstimmig als Wahlleiter der Gründungsversammlung bestimmt.

Aus diesem Grund freuen sich die heimischen Sozialdemokraten nun – 25 Jahre später – besonders über die Teilnahme des heutigen SPD-Parteivorsitzenden an der Jubiläumsfeier des Ortsvereins Heinrichsthal-Wehrstapel.

Müntefering wird an diesem Abend sowohl zahlreiche Gründungsmitglieder, aber auch langjährige Mitglieder anderer SPD-Ortsvereine innerhalb des Mescheder Stadtverbandes ehren.

Die Ehrungen im Überblick:

  • Menno Westerkamp (50 Jahre)
  • Kurt Jahn (50 Jahre)
  • Theo Goesmann (40 Jahre)
  • Helmut Skibba (40 Jahre)
  • Horst Bernecker (40 Jahre)
  • Wolfgang Böhm (40 Jahre)
  • Josef Ricke (40 Jahre)
  • Wilhelm Spickenbom (40 Jahre)
  • Christian Nonnweiler (25 Jahre)
  • Uwe Berg (25 Jahre)
  • Alfons Heckmann (25 Jahre)
  • Fritz Kramer (25 Jahre)
  • Ursula Pöttgen (25 Jahre)
  • Jürgen Reuber (25 Jahre)
  • Margarete Berg (25 Jahre)
  • Ingrid Rothe (25 Jahre)

Die Entstehungsgeschichte des Ortsvereins geht auf einen Streit zwischen den Eversbergern und den Genossen aus den Orten Wehrstapel und Heinrichsthal zurück, die bis Anfang 1984 noch gemeinsam Ortsverein Eversberg angehörten.

Im Februar 1984 wurde die monatliche Versammlung des SPD-Ortsvereins Eversberg ordnungsgemäß durch damaligen 1. Vorsitzenden Traugott Gertiser im früheren Sitzungssaal des Eversberger Rathauses eröffnet. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung stand auch die Besetzung der Reserveliste für die Kommunalwahl am 30. September 1984 für den Rat der Stadt Meschede.

Bereits seit der Neugründung des SPD-Ortsvereins Eversberg im Jahr 1974 wurde entsprechend einer mündlich getroffenen Vereinbarung die Reserveliste im turnusmäßigen Wechsel – mit einem Kandidaten aus Eversberg und dann aus den Orten Heinrichsthal und Wehrstapel – besetzt.

In der betreffenden Versammlung im Februar 1984 brachten nun die Mitglieder aus Wehrstapel und Heinrichsthal einen Antrag ein, diese mündliche Vereinbarung in Schriftform zu fassen. Dem entgegen stand ein Antrag des Eversberger Genossen, der die bisherige Vereinbarung für gegenstandslos erklären wollte. Stattdessen sollte eine Mehrheitswahl eingeführt werden.

Nach heftigen Diskussionen waren sich die Genossen aus Heinrichsthal und Wehrstapel noch am selben Abend darüber einig dass eine weitere Zusammenarbeit mit den Eversberger Genossen unmöglich sei. So kam es schließlich, dass sich bereits am 4. Mai 1984 der neue SPD-Ortsverein Heinrichsthal-Wehrstapel gründete. In geheimer Wahl wurden damals Traugott Gertiser und Hermann Pöttgen einstimmig zum ersten und zweiten Vorsitzenden gewählt.

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