Meschede kann mehr

Wohnungen statt Übergangswohnheime für Asylsuchende

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meschede fordert ein Umdenken bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Der Antrag im Wortlaut

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meschede beantragt:

Der Rat der Stadt Meschede beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob eine Abkehr von der Unterbringung der Asylsuchenden und Flüchtlingen in Übergangswohnheimen (Gemeinschaftsunterkünften) hin zur Unterbringung in Wohnungen im Stadtgebiet möglich ist und aus finanzieller Sicht eine Entlastung für den städtischen Haushalt mit sich bringt.

Begründung:

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meschede fordert ein Umdenken bei den so genannten Übergangswohnheimen (Gemeinschaftsunterkünfte) zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Viele Kommunen im Land kehren diesem lange praktizierten Modell mittlerweile den Rücken. Aus humaner, aber auch aus finanzieller Sicht. Die Unterbringung widerspricht dem Gedanken einer Willkommenskultur. Gerade Minderjährige sind bei der bisherigen Regelung enormen psychischen und sozialen Belastungen ausgesetzt.

Wir weisen darauf hin, dass es die originäre Entscheidung der Kommune ist, ob die betroffenen Personen in Gemeinschaftsunterkünften oder Wohnungen untergebracht werden.

16. August 2012 – 22:20 Uhr Ratsfraktion
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